Hörenswertes

Wie ist das mit den Minuszahlen?

Minuszahlen sind etwas, an das man sich vielleicht erst gewöhnen muss. Zum Beispiel kann man nicht -3 Murmeln in der Hand halten. Aber Matheexperte Albrecht Beutelspacher aus Gießen hat einen Tipp, wie man sich Minuszahlen besser vorstellen kann:

Eine riesig große Zahl - das ist doch fast wie "unendlich" oder?

Vor über 2200 Jahren lebte im antiken Griechenland ein Mathematiker und Naturforscher mit Namen Archimedes. Er hat sich gefragt: Wenn man das ganze Weltall mit Sandkörnern auffüllen würde, wie viele Sandkörner wären das? Er kam auf die Zahl 1063, das ist eine 10 mit 63 Nullen, also eine sehr, sehr große Zahl. Ist so eine große Zahl nicht fast dasselbe wie "unendlich"?

Wie kann ich mir Unendlichkeit vorstellen?

Es gibt keine größte Zahl. Die Zahlen sind unendlich groß. Auch zu einer riesig großen Zahl, kann man immer noch 1 dazu zählen. Und dann noch mal 1. Und noch mal 1. Immer weiter. Aber trotzdem eine komische Vorstellung oder?

Primzahlen sind uralt!

Eine Primzahl ist eine Zahl, die nur durch sich selbst und durch 1 teilbar ist. Damit ist gemeint: Sie ist nicht ein Vielfaches einer anderen Zahl. Die Zahl 10 zum Beispiel ist keine Primzahl, denn 2 mal 5 ist 10. Die Zahl 8 ist auch keine Primzahl, denn 2 mal 4 ist 8. Oder die Zahl 12, die ist auch keine Primzahl, denn 2 mal 6 ist 12 oder 4 mal 3 ist auch 12. Aber die Zahlen 11, 13, 17 und 19 sind alle Primzahlen. Man kann zum Beispiel nur sagen: 1 mal 11 ist 11, aber mit einer anderen Zahl klappt das bei 11 nicht. Forscher vermuten: Schon vor vielen tausend Jahren haben Menschen gewusst, dass die Primzahlen etwas ganz besonderes sind:

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