Was steckt dahinter?

Antik-griechische Musik

Vor zweieinhalb tausend Jahren haben die alten Griechen herausgefunden, dass Töne viel mit Mathematik zu tun haben.

Spannt man eine Saite, dann kann man mit einem Finger die Saite an einer Stelle in zwei gleich große Abschnitte unterteilen. Diese Abschnitte haben dann ein Verhältnis zueinander, man sagt "von eins zu eins" und schreibt 1:1. Beide Stücke sind gleich lang, sie klingen also auch gleich.

Man kann die Saite aber auch anders teilen. Wenn ein Teil doppelt so lang ist wie der andere, dann hat man das Verhältnis 2:1.

Die griechischen Wissenschaftler, sie nannten sich Pythagoräer, sind also damals darauf gekommen, dass man die Abstände zwischen zwei Tönen – die so genannten Intervalle - durch Zahlen beschreiben kann. Je besser oder je reiner so ein Intervall für unsere Ohren klingt, desto einfacher ist das Zahlenverhältnis zwischen den beiden Tönen. Bei der besonders rein klingenden Oktave ist es einfach 2:1.

Probiert das doch einfach mal aus! Auf der Seite der Sendung Wissen macht A (WDR) findet ihr eine Bauanleitung für ein einfaches Seiteninstrument, das Monochord. Viel Spaß dabei.

Zur Webseite: WDR Wissen macht A

(http://www.wdr.de/tv/wissenmachtah/bibliothek/monochord.php5, Stand 02.2015)

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